Nach den vorangegangenen Rennen in Bilbao/Spanien, wo Luca in Finallauf 1 sich nach heftigem Abgang eine Schulterluxation zuzog und einen Kurzaufenthalt in der spanischen Race-Ambulanz verarbeiten musste, trotzdem in Finallauf 2 mit wieder eingerenkter und getapter Schulter Platz 4 erkämpfte, sowie dem Rennen in Budapest/Ungarn wo P3 und P6 eingefahren wurden, war die Jagd nach den Big-Points in Serbien eröffnet.
Das Training lief anfangs etwas holprig, der Flow wurde aber von Runde zu Runde besser. Belgrad hatte einen sehr schnellen, weniger technischen Kurs aufzuwarten. Die Qualifikation lief dann deutlich positiver und Luca konnte dank perfekter X-Grip Bereifung seine Braumandl-KTM mit einem Vorsprung von 0,6 Sek. auf die Pole-Position stellen!
Im Finallauf 1 gelang ein perfekter Start samt Holeshot inkl. 2 Führungsrunden. Nach zwei kleinen Fehlern und Rückfall auf Platz 4 folgte eine beherzte Aufholjagd, welche noch Platz 3 im Ziel brachte.
Der Finallauf 2 startete ebenso perfekt wie der Erste mit einem Holeshot, jedoch wurde in den darauffolgenden Runden um die Positionen sehr hart gekämpft und Luca musste sich mit Platz 4 begnügen.
In der Tagesgesamtwertung stand somit ein solider 3. Gesamtrang samt gutem Punktezuwachs für die WM-Wertung zu Buche, mit welchem der junge Österreicher zufrieden und mit vielen positiven Erkenntnissen in die noch verbleibenden Läufen in Newcastle/UK und Douai/FRA geht.
Wir halten Luca die Daumen und Euch am Laufenden!
Quelle: Christian Fürnholzer
Fotocredit: © Speedcat Media