Licht und Schatten in Most für Andreas Kofler in der Supersport-WM

Licht und Schatten in Most für Andreas Kofler in der Supersport-WM

(c) Sebastian Joly/Motorsport Kofler 

"Mir ist die Kraft ausgegangen und dann haben vor allem auch die Schmerzen überwogen“, schilderte der junge Österreicher, der mit dem Team Motorsport Kofler seine erste volle Saison in der Weltmeisterschaft auf einer Yamaha R9 bestreitet. Im ersten Lauf am Samstag flog er nach wenigen Runden heftig ab, lag dort nach einem guten Start schon in Punktenähe.

“Es ist eigentlich ganz gut gegangen in Most im Vergleich vor allem zum letzten Stopp in Ungarn. Aber es sind mir leider ein paar Fehler passiert“, erinnerte sich der 21-Jährige. Die Superpole beendete er auf Rang 18, die gute Startposition im ersten Lauf verhinderte aber eine Strafe der Rennleitung, die ihn um sechs Plätze zurückstufte.

Trotzdem machte er mit einem guten Start etliche Positionen wieder wett, ehe er nach einigen Runden dann sein Rennen im Kiesbett beendete. Mit einigen Schrammen und blauen Flecken kam der Oberösterreicher zum Glück glimpflich davon und bis zum zweiten Rennen am Sonntag wurde auch sein Bike vom Team wieder einsatzfertig gemacht.

“Dennoch habe ich die Sturzfolgen gespürt, weshalb mir nach der ersten Hälfte die Luft ausgegangen ist. Ich verlasse aber Most mit einem positiven Gefühl, denn in der Quali war ich unter einer Sekunde an der Pole-Zeit dran und wir haben uns wieder weiterentwickelt. Es ist ein Lernjahr und von dem her ist jeder Schritt nach vorne wichtig“, bilanzierte er abschließend. In zwei Wochen wartet in Aragon in Spanien der nächste Lauf auf ihn.
 

Quelle: Peter Maurer

MR/AL