Kämpferische Leistung von Philipp Öttl in Donington

Mit dem achten Saison Event in Donington Park, ging die Supersport Weltmeisterschaft nach einer eimonatigen Pause weiter.

Öttl

 

Das Rennen in Mittelengland hat eine lange Tradition in der Motorrad Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Team Feel Racing World SSP war seit 2022 jedes Jahr in Donington am Start. Das ganze Wochenende herrschten hochsommerliche Temperaturen von über 30 Grad. Im Freien Training belegte Philipp mit 0,4 Sekunden Rückstand den achten Rang. Im Qualifying qualifizierte sich der 30-jährige für den zehnten Startplatz. Das Potential war deutlich höher, was man an einer um 0,4 Sekunden besseren Idealzeit sehen konnte. Doch wegen Stürzen und die damit gestrichen Sektor Zeiten, musste der Ducati Fahrer mehrmals eine schnelle Runde abbrechen. 

Im Warm Up am Samstag Morgen unterstrich Philipp mit dem vierten Rang seine Form. Im ersten Rennen konnte sich nach einigen Runden eine Gruppe mit zehn Fahrern etwas absetzen. Bis Rennhälfte hielt sich Philipp auf den neunten Rang und war zeitweise nur 2 Sekunden hinter dem Führenden. In der zweiten Rennhälfte konnte sich der einzige Deutsche WM Teilnehmer noch bis auf den sechsten Rang verbessern. Mit drei Sekunden Rückstand auf das Podium war Philipp der beste Ducati Fahrer im Ziel. Beim Sonntagsrennen kam der Ainringer schlecht vom Start und fiel auf den 14. Rang zurück. Im Anschluss zeigte Philipp eine kämpferische Leistung und konnte noch fünf Konkurrenten überholen. 

Mit Platz neun im Ziel konnte Philipp halbwegs zufrieden sein. Auch der zweite Lauf zeigte, dass die Strecke in Donington nicht ideal für die Ducati war. Jetzt geht es in eine fast zweimonatige Sommerpause. Am ersten September Wochenende geht es Magny Cours / Frankreich in das letzte Saisonviertel. Bis dorthin wird Philipp noch mit Ducati in Cremona testen und in Frankreich ein Training absolvieren.

Philipp Öttl: „Mein zehnter Startplatz war nicht optimal. Obwohl wir den Speed hatten, konnte ich mich nicht besser platzieren. Es war etwas Pech, dass ich meine besten Runden abbrechen musste. Bei den engen Zeitabständen wäre ein Platz in den ersten beiden Startreihen perfekt gewesen. Das positive war, dass wir sehr konstant waren und uns immer verbessert haben. Somit war der sechste Platz im ersten Rennen in Ordnung. Am Sonntag hatte ich einen schlechten Start und das Ergebnis zeigt nicht wirklich unser Potential. Ich war zufrieden mit meiner Leistung, doch nicht mit der Platzierung. Das Team hat wieder sehr gut gearbeitet und ich freue mich nach der Sommerpause auf die restliche Saison. Ich werde mich gut vorbereiten und im letzten Saisonviertel noch mal richtig abgreifen.“


Quelle: Öttl Motorsport
MR/DA