Mitten im Geschehen: die Piloten des TEAM KTM HUSQVARNA GASGAS WALZER, welche mit starken Leistungen, hoher taktischer Reife und kompromisslosem Einsatz einmal mehr ihre Klasse unter Beweis stellten.
Besonders eindrucksvoll präsentierte sich dabei Maurice Egger auf seiner KTM, der erneut seine derzeit herausragende Form in der Österreichischen Enduro Staatsmeisterschaft bestätigen konnte. Bereits am Sonntag stand das Qualifikationstraining für die Startaufstellung des Hauptrennens am Pfingstmontag am Programm. Gerade bei einem technisch anspruchsvollen Rennen wie „Roots of Türnitz“ kommt der Startposition enorme Bedeutung zu, da Überholmanöver auf der teils schmalen und selektiven Strecke nur äußerst schwer umzusetzen sind.
Maurice Egger zeigte dabei sofort auf.
Trotz eines kleinen Fahrfehlers gelang es ihm bereits im ersten gezeiteten Versuch, die absolute Bestmarke im gesamten Starterfeld zu setzen und sich damit souverän die Spitzenposition zu sichern. „Sonntag war Training und Qualifikation für den Startplatz am Montag. Die Quali-Zeit bedeutete entsprechend gute oder eben schlechtere Startplätze für das Hauptrennen. Bei der Quali ist es mir grundsätzlich sehr gut gegangen. Ich fabrizierte beim ersten Versuch zwar einen kleinen Schnitzer, konnte aber trotzdem die schnellste Zeit fahren und mir einen Vorsprung von einer Sekunde herausarbeiten“, erklärte Maurice Egger nach der Qualifikation.
Da einer seiner derzeit stärksten Konkurrenten in der ÖM (Valentino Hutter), anschließend nochmals versuchte, die aufgestellte Bestmarke zu unterbieten, ging auch Egger ein weiteres Mal volles Risiko. Obwohl seine zweite Runde geringfügig langsamer ausfiel, blieb seine erste Runde unangetastet und bedeutete die souveräne Bestzeit im gesamten Starterfeld. Im zweistündigen Hauptrennen am Pfingstmontag setzte Maurice Egger seine starke Performance eindrucksvoll fort.
Bereits früh im Rennen konnte er sich entscheidend von seinen direkten Konkurrenten absetzen und kontinuierlich einen komfortablen Vorsprung herausfahren. „Am Montag es mir relativ gut gegangen am Anfang. Ich konnte Valentino Hutter ab der dritten Runde gut abhängen und lag bereits mit einer Minute Vorsprung an erster Stelle. Das gesamte Rennen war relativ anstrengend wegen der Hitze und die Strecke wurde von Runde zu Runde schwieriger zu fahren“, erklärte Egger.
Vor allem die brutalen Temperaturen und die immer stärker ausgefahrene Strecke forderten den Fahrern in der Schlussphase alles ab. Dennoch bewies Maurice Egger einmal mehr außergewöhnliche körperliche Stärke und mentale Stabilität. „Körperlich war die letzte halbe Stunde wirklich anstrengend für mich. Wetter war top. Die Strecke war zum Schluss extrem kaputt. Ich freue mich über diese Platzierung und weitere wertvolle Punkte für die ÖM Staatsmeisterschaftswertung, die ich aktuell weiterhin anführe und derzeit mit gesamt 122 Punkten ganze 22 Punkte in Führung liege, sowie über wertvolle Punkte in der Enduro World Ranking Tabelle“, so der KTM-Pilot.
Ebenfalls am Start war Tristan Schabernig aus der Steiermark, welcher ebenfalls in der stark besetzten ÖM Open Klasse auf seiner GASGAS antrat. Im Qualifikationstraining fand Schabernig nicht ganz den gewünschten Rhythmus und musste sich schlussendlich mit Rang acht zufriedengeben. „Beim ersten Versuch habe ich ein wenig gepatzt und lag auf dem achten Platz. Mein Vordermann auf Platz sieben war zwei Sekunden schneller als ich. Beim zweiten und dritten Versuch konnte ich mich leider nicht mehr verbessern“, erklärte Schabernig.
Trotzdem ließ sich der GASGAS-Pilot davon nicht aus der Ruhe bringen und konzentrierte sich auf das zweistündige Hauptrennen, welches bei den extrem heißen Bedingungen den Fahrern körperlich alles abverlangte. Vom achten Startplatz aus konnte sich Tristan in den ersten Runden etwas nach vorne arbeiten und fuhr anschließend ein konstantes Rennen ohne gröbere Fehler.
„Beim Hauptrennen am Pfingstmontag startete ich dann eben von Position acht weg, konnte mich innerhalb der ersten zwei Runden auf den sechsten Platz nach vorne arbeiten und fuhr konstante Rundenzeiten. Zwischenzeitlich war es aufgrund der brutalen Hitze wirklich anstrengend, konnte aber den sechsten Platz ins Ziel bringen und mein Ziel somit gut erreichen. Das hat schon gepasst. Aktuell liege ich mit 73 Punkten somit nach wie vor auf dem vierten Platz in der ÖM Staatsmeisterschaftswertung“, resümierte Schabernig.
Mit Rang sechs in Türnitz und aktuell Platz vier in der ÖM Gesamtwertung liefert der Steirer weiterhin solide Leistungen in einem stark besetzten Fahrerfeld. Mit diesen Leistungen konnte das TEAM KTM HUSQVARNA GASGAS WALZER einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass man zu den absoluten Spitzenmannschaften im österreichischen Endurosport zählt.
Neben den sportlichen Leistungen möchte sich das TEAM KTM HUSQVARNA GASGAS WALZER ausdrücklich bei seinen langjährigen Partnern und Sponsoren bedanken, welche mit ihrem Know-how, ihrer technischen Unterstützung und ihrer Loyalität einen wesentlichen Anteil an den Erfolgen des Teams tragen.
Quelle: Walzer
MR/DA