Nach neun Jahren Pause meldete sich Minas Riders mit einer harten Prüfung im brasilianischen Dschungel zurück. Den Gesamtsieg in der Gold Class holte der erst 20-jährige Costa-Ricaner Justin Elizondo vor Rigor Rico und Ryder Guest.

Felsige Auffahrten, enge Canyons und Temperaturen bis zu 35 Grad: Rund um Belo Horizonte bekamen die Teilnehmer das volle Hard-Enduro-Programm serviert. Historische Goldgräberwege und ausgetrocknete Wasserkanäle wurden zur Rennstrecke. Dauerregen verwandelte den letzten Offroad-Tag schließlich in eine kräftezehrende Schlammschlacht – die Fahrer halfen einander durch die schwierigsten Passagen.

Zum Abschluss ging es am 3. Oktober ins berühmte Mineirão-Stadion. Dort warteten alte VW-Busse, Bambusstämme, Reifen, Holzrampen und ein mit Kokosnüssen gefülltes Becken. Für brasilianisches Flair sorgten die „Hard Delivery“-Rennen: Lieferfahrer starteten mit ihren Rucksäcken, Mototaxi-Teams bewältigten den Parcours sogar mit Passagier.

Sportlich setzte Justin Elizondo das Ausrufezeichen. Nach Platz zwei in der Silver Class bei Red Bull Romaniacs 2025 stand er bei Minas Riders nun ganz oben auf dem Gold-Podium. Die weiteren Klassensiege gingen an Jozimar Xavier (Silver), César Vinicius Costa Boaventura (Bronze) und Mayck Andrade de Castro (Iron).

Als Masters-Event zählte Minas Riders außerdem zum Hard Enduro World Ranking. Veranstalter Martin Freinademetz denkt für kommende Ausgaben bereits über zusätzliche Adventure-Klassen nach.
Alle Ergebnisse
Stand: Enduroworldranking.com
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Presse MR Redaktion