1. Training und Qualifying: Von P22 auf Startplatz 9
Der Auftakt am Freitag verlief zunächst enttäuschend. Aufgrund einer riskanten Reifenstrategie bei kühlen Temperaturen und hohem Verschleiß kam Öttl im freien Training nicht über den 22. Platz hinaus (2 Sekunden Rückstand). Im Qualifying gelang jedoch die Wende: Mit einer Zeitverbesserung um 1,7 Sekunden sicherte er sich den neunten Startplatz und bewies dabei vor allem eine hohe Konstanz in seinen Rundenzeiten.
2. Rennergebnisse: Zwei vierte Plätze
Rennen 1 (Samstag): Nach einem perfekten Start kämpfte sich Öttl bis auf den vierten Rang vor. Trotz eines zeitweiligen Rückstands von 1,5 Sekunden auf die Führungsgruppe verkürzte er den Abstand durch die schnellste Rennrunde auf eine halbe Sekunde und beendete das Rennen als Vierter.
Rennen 2 (Sonntag): Dank der schnellsten Runde vom Vortag startete Öttl von der Pole-Position. Nach einem mäßigen Start hielt er sich lange auf Platz zwei innerhalb einer neunköpfigen Spitzengruppe. In der entscheidenden Schlussphase konnte er das Tempo der Top 4 zwar halten, verpasste das Podest jedoch knapp und wurde erneut Vierter.
3. WM-Stand und Ausblick
Mit einer Ausbeute von insgesamt 26 Punkten aus diesem Wochenende verbessert sich Philipp Öttl auf den achten Rang der Weltmeisterschaftswertung.
Das Team blickt nun optimistisch auf das vorletzte Rennwochenende der Saison, das in zwei Wochen im portugiesischen Estoril stattfinden wird.
„Aragon war ein guter Fortschritt. Das haben die beiden Vierten Ränge gezeigt. Dennoch gibt es noch Raum für Verbesserungen. Vor allem im Zeittraining muss ich an der perfekten Runde arbeiten, um eine bessere Startposition für die Rennen zu haben. Bei den geringen Zeitabständen ist das Überholen in den Rennen nicht einfach und man verliert leicht Zeit, die schwierig aufzuholen ist. Das hat man beim Samstagsrennen gesehen. Ich brauchte fast zehn Runden, um eine Sekunde gutzumachen. Das Team hat wieder super gearbeitet und meine Ducati war sehr konkurrenzfähig. Dafür vielen Dank. Ich freue mich jetzt auf die beiden Finalen Rennen in Estoril und Jerez.“