Auf der anspruchsvollen Strecke in Mehrnbach zeigte Maximlian Ernecker eine gute Leistung gegen die nationale Konkurrenz. Besonders bemerkenswert: Der junge Oberösterreicher trat mit seiner 250-ccm-Maschine gegen zahlreiche Fahrer auf leistungsstärkeren 350er- und 450er-Bikes an: „Für mich war dieser Renntag sehr wichtig. Mehrnbach ist eine Strecke, die die Motoren fordert. Mit einer 250er hat man hier gegenüber den größeren Motorrädern durchaus einen Nachteil, deshalb war es umso wertvoller, unter diesen Bedingungen wichtige Rennkilometer zu sammeln“, weiß Maximilian Ernecker.
Großes Lob gibt es auch für den Veranstalter: „Der HSV Ried sorgte für optimale Bedingungen und präsentierte den Fahrern eine wirklich gut vorbereitete Rennstrecke“.
Der Start in Mehrnbach diente in erster Linie als Standortbestimmung für die bevorstehende Europameisterschaft. Bereits am kommenden Wochenende wartet auf Ernecker die nächste internationale Herausforderung: Im Rahmen des MXGP of Italy wird auch wieder die EMX250er Klasse ausgetragen, dort geht der talentierte Oberösterreicher auf dem traditionsreichen Miravalle-Gelände in Montevarchi, rund 50 Kilometer südöstlich von Florenz, an den Start.
Mit dem positiven Renntag in Mehrnbach im Rücken blickt Maximilian Ernecker zuversichtlich auf die bevorstehenden Aufgaben in Italien und möchte dort gute EM-Rennen zeigen.
Foto: Crossnews
MR/DA