Speedbrain Dakar 2014



 Chilecito - Tucumán

911 km - 527 km Spezialtest (gestoppt nach 211 km)



„Chavo“ ist der Speedbrain-Mann des Tages


Die 5. Etappe der diesjährigen Dakar wird zumindest als eine der außergewöhnlichen in die Geschichte eingehen.

Nach den harten Marathonetappen an den beiden Vortagen sollten heute 911 km durch schwierigen Sand, Dünen und Kamelgras folgen.
Das erwies sich als zu große Herausforderung.
Nach dem ersten Teil der Sonderprüfung war der Veranstalter gezwungen, das Rennen aus Sicherheitsgründen abzuwinken, auch weil zusätzlich schwere Gewitter drohten.
Derweil war der Verlauf des Rennens über weite Strecken schwierig nachzuvollziehen, und es gab im Zielbereich viele Diskussionen, ob auch alle Fahrer sämtliche Wegpunkte gefunden hatten.
Die Gesamtwertung wurde kräftig durcheinander gewirbelt.


Nichts desto trotz bewies das Kundensportteam von Speedbrain, dass es auch unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen seinen Mann steht.
Alle vier Speedbrain-Maschinen kamen gut ins Ziel.
Nachdem Jeremias Israel Esquerre während der Etappe streckenweise sogar in Führung gelegen hatte, büßte er diese laut Ergebnisliste am Ende wieder ein und landete auf dem 12. Tagesrang.


Dafür war Speedbrain-Mann des Tages der Bolivianer Juan Carlos Salvatierra, auch „Chavo“ genannt, der auf dem 6. Platz ins Ziel kam und in der Gesamtwertung nun in den Toptwenty rangiert.
Chavo fuhr ein taktisch sehr kluges Rennen, riskierte in dem schwierigen Gelände nichts, verfuhr sich nicht und hatte auch keinen Sturz.
Salvatierra ist in Bolivien einer der bekanntesten und beliebtesten Menschen überhaupt, ist Unicef-Botschafter und eine echte menschliche Instanz.
Der sechste Rang kurz vor der Grenze zu seinem Heimatland Bolivien ist für ihn zusätzliche Motivation und der Lohn für eine disziplinierte Tagesleistung.

„Chavo“ Slavatierra: „Es war heute sehr schwer zu navigieren. Ich konzentrierte mich also vor allem darauf, immer auf der Strecke zu bleiben. Dabei habe ich versucht, immer souverän und ruhig zu fahren. Meine Speedbrain hat mir das leicht gemacht. Jetzt möchte ich noch einmal Kräfte sammeln, um in meinem Heimatland einen guten Auftritt hinzulegen. Ich möchte mich ausdrücklich beim ganzen Team bedanken. Super Arbeit bisher.“


Morgen steht mit 464 km die kürzeste Etappe der gesamten Rallye an, allerdings 400 km davon als Sonderprüfung und technisch sehr anspruchsvoll, bevor es übermorgen den Ruhetag gibt.



Vorläufiges Ergebnis Etappe 5:

1. Marc Coma (ESP, KTM) 03:02:08 hrs
2. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +00:12:54
3. Jakub Przygonski (POL, KTM) +00:22:45
4. Helder Rodrigues (PRT, Honda) +00:25:53
5. Riaan van Niekerk (ZAF, KTM) +00:32:04
6. Juan Carlos Salvatierra (BOL, Speedbrain) +00:33:12
7. Juan Pedrero Garcia (ESP, Sherco) +00:34:03
8. Stefan Svitko (SVK, KTM) +00:36:38
9. Robert van Pelt (NLD, Honda) +00:37:04
10. Daniel Gouet (CHL, Honda) +00:37:53
12. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +00:40:07
19. Pedro Oliveira (PRT, Speedbrain) +00:45:51
34. Paolo Ceci (ITA, Speedbrain) +01:16:32


Vorläufiges Gesamtergebnis:

1. Marc Coma (ESP, KTM) 18:45:11 hrs
2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:41:10
3. Francisco Lopez (CHL, KTM) +00:53:41
4. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +00:58:58
5. Alain Duclos (FRA, Sherco) +01:02:13
6. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +01:12:22
7. Jakub Przygonski (POL, KTM) +01:14:27
8. Cyril Despres (FRA, Yamaha) +01:23:01
9. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +01:23:30
10. Stefan Svitko (SVK, KTM) +01:30:13
19. Juan Carlos Salvatierra (BOL, Speedbrain) +03:20:51
24. Pedro Oliveira (PRT, Speedbrain) +05:08:33
31. Paolo Ceci (ITA, Speedbrain) +05:26:53
 


 
Publikation: Bastian Schöner