Leo Rammerstorfer: Moto3 WM Vorsaison erfolgreich absolviert

Bevor in wenigen Tagen in Thailand die Moto3-Weltmeisterschaft 2026 startet, standen für Leo und das Team SIC58 Squadra Corse in der vergangenen Woche die ersten und einzigen beiden gemeinsamen Tests auf dem Programm. 

Leo hart am Gas

 

Test 1 – Portimão: Erste Kilometer, wichtige Eindrücke

Für alle Beteiligten ging es dabei vor allem um eines: Vertrauen aufbauen, das Motorrad verstehen und eine stabile Basis für die Saison legen. Der Auftakt in Portimão begann unter schwierigen Bedingungen. Anhaltender Regen verhinderte am ersten Tag aussagekräftige Testfahrten. Stattdessen nutzte das Team die Zeit, um sich kennenzulernen und erste Einstellungen am Motorrad vorzunehmen.

Am zweiten Tag konnte Leo trotz weiterhin schwieriger Wetterverhältnisse rund 40 Runden absolvieren. Der Fokus lag dabei nicht auf schnellen Zeiten, sondern auf einem sauberen Kennenlernen der Honda, der Arbeitsweise des Teams und einer funktionierenden Kommunikation.

Leo zeigte sich zufrieden: Das Grundsetup passte von Beginn an sehr gut, das Gefühl auf dem Bike war positiv. Gerade unter schwierigen Bedingungen war es wichtig, kontrolliert zu arbeiten und keine unnötigen Risiken einzugehen. Ziel war es, Kilometer zu sammeln und eine Basis zu schaffen, genau das wurde erreicht. Mit soliden Eindrücken im Gepäck ging es anschließend gemeinsam mit dem gesamten Moto3-Feld weiter nach Jerez.

Test 2 – Jerez: Aufbauarbeit unter optimalen Bedingungen

In Jerez fanden die Teams endlich trockene und konstante Bedingungen vor, genau das, was für die weitere Vorbereitung auf die Saison dringend nötig war.
Am ersten Tag absolvierte Leo rund 80 Runden und nutzte jede einzelne, um weiter zu lernen. Am zweiten Tag folgten beeindruckende 92 Runden inklusive persönlicher Bestzeit auf dieser Strecke mit der Moto3. Dabei bewies er großen Einsatz, Konstanz und eine klare Weiterentwicklung.

Gemeinsam mit dem Team wurde intensiv am Setup gearbeitet. Ziel war es, ein stabiles Grundpaket für den Saisonauftakt zu erarbeiten – und genau das gelang. Wertvolle Daten wurden gesammelt, Anpassungen vorgenommen und eine solide Basis geschaffen.

Leo zeigte sich nach dem Test positiv und motiviert: Das Gefühl mit dem Motorrad ist gut, das Vertrauen wächst und die Zusammenarbeit im Team funktioniert von Anfang an sehr gut und überaus professionell.

Nach den ersten gemeinsamen Testtagen ist klar: Die Richtung stimmt. Das Fundament ist gelegt, das Verständnis füreinander wächst und die Basis für die erste Weltmeisterschaftssaison steht.
Jetzt reist das Material gemeinsam mit dem Team nach Thailand, wo in wenigen Tagen das erste Rennwochenende der Moto3-Saison 2026 beginnt.

Die kurze, aber bestmöglich genutzte Vorbereitung ist abgeschlossen.


Quelle: Rammerstorfer
MR/DA