Hard Enduro World Ranking: X-GRIP Racing Team erfolgreich bei Red Bull Romaniacs

Vier Tage gnadenloses Hard Enduro werden für X-GRIP mit starken Ergebnissen belohnt: Vergangene Woche rief die weltweit härteste Hard-Enduro-Rallye erneut die Elite des Sports in die rumänischen Karpaten – zur „UNSTOPPABLE“ Edition der Red Bull Romaniacs 2026.

X-Grip Racing erfolgreich

 

Für das X-GRIP Racing Team gingen die Brüder Mitch und Ashton Brightmore in der prestigeträchtigen Gold-Klasse an den Start. Der österreichische Hard-Enduro-Spezialist Dieter Rudolf feierte zudem sein Debüt in der stetig wachsenden Adventure Ultimate Klasse auf einer KTM 890 Adventure R.

Bevor es in das brutale Gelände der rumänischen Berge ging, eröffnete der spektakuläre City-Prolog die Veranstaltung in Sibiu vor tausenden begeisterten Zuschauern.

Gewaltige Sprünge, Traktorreifen, Baumstämme und zahlreiche weitere technische Hindernisse sorgten für packende Kopf-an-Kopf-Duelle mitten im Stadtzentrum.

Didi fand sich auf Anhieb bestens auf der ungewohnten KTM 890 Adventure R zurecht und kämpfte den gesamten Tag an der Spitze der Adventure Ultimate Klasse. Nach mehreren spannenden Zweikämpfen überquerte er die Ziellinie auf einem hervorragenden dritten Platz.

Auch das Finale der Gold-Klasse verlief für das X-GRIP Racing Team äußerst erfolgreich. Beide Brightmore-Brüder erwischten einen starken Start und präsentierten ihre SuperEnduro-Qualitäten auf dem technisch anspruchsvollen Kurs. Mitch verpasste den Prologsieg um lediglich eine Sekunde und belegte Rang zwei, während Ashton als Sechster ins Ziel kam und sich damit ebenfalls eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die Offroad-Tage sicherte.

Der erste Offroad-Tag führte die Fahrer auf eine anspruchsvolle, rund 180 Kilometer lange Strecke von Sibiu durch das spektakuläre Jiu-Tal, vorbei an den ehemaligen Bergbaustädten Petrila und Lupeni.

Die Regenfälle der Vortage sorgten zwar für gute Traktion, dennoch warteten unzählige Signature Sections, 21 Checkpoints, drei Runden durch den Live-Maniac-Loop „Octopus“ sowie mehr als sieben Stunden härtestes Hard Enduro auf die Teilnehmer.

Mitch erreichte das Ziel auf Rang fünf, dicht gefolgt von Ashton auf Platz sechs. Damit behaupteten beide ihre Positionen in der Spitzengruppe.

Auch Didi überzeugte in der Adventure Ultimate Klasse auf Anhieb. Auf einer etwas kürzeren Streckenvariante führte er das Feld zeitweise sogar an und sicherte sich schließlich erneut einen ausgezeichneten dritten Platz – sichtlich mit großer Freude an seiner neuen Herausforderung.

Der zweite Renntag bot rund 130 Kilometer mit schnellen Singletrails, einer Passage durch ein stillgelegtes, über 100 Jahre altes Kohlebergwerk sowie drei kräftezehrenden Runden durch das berüchtigte Steinfeld „Rocks 'n' Roll“, bei dem über 1.600 Höhenmeter bewältigt werden mussten.

Auf den schnellen Singletrail-Passagen verlor Mitch etwas Zeit, konnte jedoch im Live-Maniac-Loop mit einer mutigen Linienwahl über felsige Kanten kurz vor dem Ziel einen Großteil davon wieder aufholen.

Ashton blieb seinem älteren Bruder dicht auf den Fersen, während sich der Kampf um die Top-5-Platzierungen immer weiter zuspitzte.

Mitch beendete den Tag auf Rang vier, Ashton verteidigte nach einem weiteren engen Duell Platz sechs.

Mit seinem zweiten dritten Tagesrang in Folge lieferte auch Didi erneut eine starke Vorstellung ab und festigte damit Rang drei im Gesamtklassement der Adventure Ultimate Klasse.

Der dritte Offroad-Tag brachte mit den neuen Signature Sections „Slap Me Baby“ und „Low Batterie“ auf rund 160 Kilometern erneut extrem anspruchsvolles Terrain.

Die brütende Hitze trocknete den Untergrund zunehmend aus, wodurch die Traktion immer schlechter wurde und schwierige Auffahrten, endlose Felsfelder sowie anspruchsvolle Schrägfahrten noch anspruchsvoller wurden.

Die Strecke führte über den felsigen Bergrücken Galindo direkt zum Live-Maniacs-Loop, ehe eine der spektakulärsten Abfahrten der gesamten Rallye auf die Fahrer wartete.

Diese Abfahrt war derart steil und rutschig, dass praktisch alle Teilnehmer ihre Motorräder mehr oder weniger kontrolliert den Hang hinuntergleiten lassen mussten.

Hier verlor Mitch leider entscheidend Zeit und musste sich mit Rang sieben zufriedengeben, wodurch seine Hoffnungen auf einen Podestplatz einen Dämpfer erhielten.

Ashton zeigte erneut eine konstante Leistung und belegte Tagesrang sechs. Währenddessen setzte Didi seine beeindruckende Vorstellung mit einem weiteren dritten Platz fort und behauptete souverän Rang drei der Gesamtwertung in der Adventure Ultimate Klasse.

Nach drei kräftezehrenden Offroad-Tagen mussten die Fahrer auf der rund 120 Kilometer langen Finaletappe noch einmal sämtliche Kraftreserven mobilisieren. Das Ziel wartete im berühmten Hillclimb Live-Maniac-Loop.

Mit der zunehmenden Staubentwicklung und eingeschränkter Sicht entschied sich Didi für eine kontrollierte Fahrweise auf seiner KTM 890 Adventure R. Ganz im typischen „Didi-Style“ brachte der erfahrene Österreicher seine Adventure-Maschine sicher ins Zielstadion, wo ihn tausende Zuschauer begeistert empfingen.

Für Ashton Brightmore verlief der Finaltag dagegen unglücklich. Er erreichte das Ziel nicht und wurde für die Etappe auf Rang 20 gewertet. Dadurch fiel er im Gesamtklassement der Gold-Klasse auf Platz 19 zurück.

Auch Mitch hatte unter den schwierigen Sichtverhältnissen durch den Staub zu leiden und entschied sich ebenfalls für eine solide Fahrt ohne unnötiges Risiko. Mit Tagesrang fünf sicherte sich der Brite schließlich einen starken fünften Gesamtrang bei einer der härtesten Hard-Enduro-Veranstaltungen der Welt.

Für den größten Jubel sorgte Dieter Rudolf in der Adventure Ultimate Klasse. Als Zweiter der Schlussetappe erreichte er die Zielarena und machte den Kampf um Gesamtrang zwei bis zum Schluss spannend. Nach vier extrem anspruchsvollen Renntagen verpasste er Rang zwei nur denkbar knapp, durfte sich bei seinem ersten Start in der Adventure Ultimate Klasse jedoch über einen hervorragenden dritten Gesamtrang und einen Podestplatz freuen.

Trotz brutalem Gelände, extremer Hitze und unzähligen technischen Herausforderungen blickt das X-GRIP Racing Team auf eine erfolgreiche Red Bull Romaniacs 2026 zurück.

Mitch Brightmore beendete die Rallye auf Gesamtrang fünf der Gold-Klasse, während Dieter Rudolf bei seinem Debüt in der Adventure Ultimate Klasse mit einem starken dritten Gesamtrang auf das Podium fuhr.


Quelle: X-Grip
Fotos: Radio Paddok
MR/DA