Alpe Adria International Motorcycle Championship in Cremona

Alpe Adria International Motorcycle Championship in Cremona

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Der vierte Saisonlauf der Alpe Adria International Motorcycle Championship führte die internationale Motorradrennsport-Szene vom 7. bis 9. August auf den Cremona Circuit nach Italien. Bei hochsommerlichen Bedingungen und einem umfangreichen internationalen Rennprogramm standen auch die österreichischen Teilnehmer vor einer anspruchsvollen Aufgabe.

Für die österreichischen Fahrer bot das Wochenende eine wichtige Gelegenheit, sich im internationalen Umfeld der Alpe Adria zu messen. Gleichzeitig wurden innerhalb der jeweiligen Rennen die Ergebnisse für die österreichische AMF-Meisterschaft gewertet.

OPEN600: KONSTANTE LEISTUNGEN ÜBER BEIDE RENNTAGE

In der AMF Open600 waren Benjamin Baumgartner, Marcel Matheis und Gerald Gruber die österreichischen Teilnehmer.

Benjamin Baumgartner präsentierte sich über das gesamte Wochenende konstant. Im ersten Rennen am Samstag setzte er sich in der österreichischen Wertung vor Marcel Matheis und Gerald Gruber durch.

Baumgartner absolvierte die zehn Runden in 16:25.694 Minuten und fuhr mit 1:37.438 Minuten seine schnellste Rennrunde. Matheis folgte mit 16:39.935 Minuten auf Rang zwei, Gruber komplettierte das österreichische Ergebnis auf Rang drei.

Auch im zweiten Rennen am Sonntag bestätigte Baumgartner seine Leistung und gewann erneut die AMF-Wertung. Mit 16:27.318 Minuten über zehn Runden und einer schnellsten Runde von 1:37.749 Minuten zeigte der Yamaha-Pilot erneut ein konstantes Rennen.

Marcel Matheis erreichte auch im zweiten Lauf Rang zwei der österreichischen Wertung. Gerald Gruber musste sein Rennen nach fünf Runden vorzeitig beenden.

Damit beendete Baumgartner das Cremona-Wochenende mit zwei Siegen in der österreichischen Open600-Wertung, während Matheis an beiden Renntagen Rang zwei erreichte.

SUPERBIKE: SCHAFZAHL MIT ZWEI SIEGEN IN DER AMF-WERTUNG

Auch für Hannes Schafzahl verlief das Wochenende in der Superbike-Kategorie erfolgreich.

Der BMW-Pilot gewann am Samstag die österreichische Superbike-Wertung. Über zwölf Runden erzielte er eine Gesamtzeit von 19:17.788 Minuten, seine schnellste Runde fuhr er in 1:35.693 Minuten.

Im zweiten Rennen am Sonntag konnte Schafzahl seine Performance nochmals steigern. Er absolvierte die zwölf Runden in 19:12.249 Minuten und verbesserte seine schnellste Rennrunde auf 1:35.376 Minuten.

Damit sicherte er sich auch im zweiten Lauf Platz eins der österreichischen Superbike-Wertung und schloss Cremona mit zwei AMF-Siegen ab.

WICHTIGER INTERNATIONALER VERGLEICH

Die Alpe Adria International Motorcycle Championship bietet den österreichischen Fahrern die Möglichkeit, ihre Leistung innerhalb eines internationalen Starterfeldes zu messen. Die Serie umfasst in der Saison 2026 sechs Veranstaltungen mit insgesamt zwölf Rennen und mehreren international besetzten Klassen.

Für Österreich brachte Cremona ein solides Wochenende. Benjamin Baumgartner und Hannes Schafzahl konnten ihre Leistungen an beiden Renntagen bestätigen. Marcel Matheis erreichte zweimal Rang zwei in seiner nationalen Wertung, während Gerald Gruber nach seinem dritten Platz am Samstag das zweite Rennen vorzeitig beenden musste.

Andreas Meklau zieht nach dem Rennwochenende eine positive Bilanz:

„Cremona war ein anspruchsvolles Rennwochenende. Bei diesen Bedingungen kommt es nicht nur auf Geschwindigkeit an, sondern auch auf Konstanz, Konzentration und die Arbeit der gesamten Mannschaft. Für unsere Fahrer ist es wichtig, sich innerhalb eines internationalen Starterfeldes zu messen. Ich gratuliere Benjamin, Marcel, Gerald und Hannes zu ihren Leistungen und bedanke mich bei ihren Teams und allen Beteiligten für ihren Einsatz.“

Mit dem Abschluss des vierten Saisonlaufs richtet sich der Blick bereits auf die nächste Station der Alpe Adria International Motorcycle Championship. Der fünfte Lauf findet vom 4. bis 6. September am Slovakiaring statt. 

 

Quelle:Andeas Meklau

MR/AL

 

 

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