Nun wird derselbe Impuls auch auf den Adventure-Bike-Rennsport und in die Wertung des Hard Enduro World Ranking übertragen.
Dies markiert den Beginn einer neuen Dimension des Adventure-Bike-Rennsports auf einem Niveau, das es bisher noch nicht gab: Hard Adventure Racing. In gewisser Weise wiederholt sich die Geschichte, denn genau so entstand vor mehr als zwei Jahrzehnten auch die Welt des Hard Enduro. Die Romaniacs sind davon überzeugt, dass sich Hard Adventure deutlich schneller entwickeln wird – und dabei eine weitaus größere Anziehungskraft auf die Öffentlichkeit ausüben wird. Der Anblick eines Big Twin, der durch Gelände prescht, das einst den leichten Hard-Enduro-Motorrädern vorbehalten war, definiert die Erwartungen an die Leistungsfähigkeit von Adventure-Motorrädern neu.
Das Red Bull Romaniacs-Team legte bereits 2017 den Grundstein, als Gerhard Forster (Touratech BMW), Quinn Cody (KTM) und Chris Birch (KTM) an den Start der Iron-Klasse rollten und ein neues Kapitel in der Geschichte der Romaniacs schrieben: Mit ihren großen Zweizylinder-Adventure-Bikes überholten sie Hard-Enduro-Fahrer in einem Gelände, von dem kaum jemand glaubte, dass sie es bezwingen könnten, und versetzten das Fahrerlager in Unglauben. Bemerkenswerterweise waren sowohl Touratech (BMW) als auch KTM unabhängig voneinander auf dieselbe Idee gekommen: Adventure-Bikes mit großem Hubraum auf eine aufgeweichte Hard-Enduro-Strecke zu schicken. Gerhard Forster (Touratech BMW) belegte in der Iron-Klasse einen beeindruckenden 14. Platz in der Gesamtwertung, während Quinn Cody (KTM) als 33. ins Ziel kam.
Fast zehn Jahre – und Pol Tarrés – später führte die Red Bull Romaniacs im Jahr 2025 zwei eigene Adventure-Klassen ein und war von der Resonanz überwältigt. In diesem Jahr werden 100 Fahrer in drei Hard-Adventure-Klassen an den Start gehen – Ultimate, Core und Lite (20 / 40 / 40) –, was das rasante Wachstum der Disziplin und das enorme Interesse sowohl seitens der Fahrer als auch der Motorradbranche widerspiegelt.
Die Red Bull Romaniacs Adventure-Klassen sind weit mehr als nur zusätzliche Kategorien – sie stehen für die Entstehung einer neuen Rennsportdisziplin. „Madman“ Martin Freinademetz wird Fahrer und Maschinen in Gelände und Herausforderungen führen, die mit großvolumigen Adventure-Bikes noch nie zuvor bewältigt wurden. Das große Interesse spiegelt sich in einem Teilnehmerfeld wider, das wie ein „Who’s Who“ des Offroad-Motorradsports liest: Sam Sunderland, Ivan Cervantes, Pol Tarrés, Jonny Walker, Mario Roman, Adam Riemann, Kevin Gallas, Dieter Rudolf und Greg Gordinne.
Die Begeisterung reicht weit über die Fahrer hinaus. Das Hard Adventure Racing hat bereits ein außergewöhnlich großes Interesse seitens der Hersteller geweckt: CFMOTO, BMW, KTM, Triumph und Yamaha unterstützen aktiv Werks- und Partnereinsätze, während Kove, Honda, Aprilia und Ducati ebenfalls unter den Teilnehmern vertreten sind. Für eine Disziplin, die erst in ihre zweite Saison geht, ist das Ausmaß der Herstellerbeteiligung außergewöhnlich.
Die Begeisterung wird von Fahrern, Herstellern und Veranstaltern gleichermaßen geteilt.
Marc Bongers (BMW Motorrad) – „Bei BMW Motorrad teilen wir die Begeisterung für die aufstrebende Disziplin des Hard-Adventure-Racings. Deshalb freuen wir uns sehr, gemeinsam mit Adam Riemann in der Ultimate-Klasse bei den Red Bull Romaniacs an den Start zu gehen. Wir sind überzeugt, dass dieser Bereich des Motorsports wichtige Impulse für die weitere Entwicklung sowohl der Motorräder als auch der Fahrer liefern wird – ganz ähnlich wie wir es in den Anfangsjahren des Hard-Enduro erlebt haben. Die Red Bull Romaniacs spielten eine Schlüsselrolle bei der Etablierung dieser Disziplin, und wir sind stolz darauf, Martin Freinademetz und sein Team bei ihrer Vision zu unterstützen, diesen Sport auf die nächste Stufe zu heben.“
Martin Freinademetz: „Wir wollen diese Entwicklung so intensiv und so schnell wie möglich vorantreiben. Unser Ziel ist es, Hard Adventure Racing als bedeutende Rennsportdisziplin zu etablieren. Deshalb bauen wir es völlig unabhängig vom Hard Enduro auf – mit einem eigenen Team, eigenen Regeln, eigenen Ranglisten und eigenen Kommunikationskanälen.“
Hard Enduro hat den Sport verändert. Nun tun es dieselben Pioniere erneut – diesmal mit dem Adventure-Bike-Racing.
Und machen das Adventure-Bike-Racing „hart“.
Red Bull Romaniacs und Hard Enduro World Ranking sind die Zukunft!
Quelle: Red Bull Romaniacs
MR/DA