Hansi Kinigadner
Hans „Hansi“ Kinigadner ist am 8. Oktober 2026 im Alter von 70 Jahren verstorben und hinterlässt eine eindrucksvolle Geschichte, die den österreichischen Motorradsport bis heute prägt und auch in Zukunft mit prägen wird.
Der Tiroler gewann 1978 und 1980 die österreichische Motocross-Staatsmeisterschaft in der 250-ccm-Klasse – 1978 auf Montesa, 1980 auf Kramer-Rotax und erreichte auch Top Platzierungen in der 500er WM. Er war der ältere Bruder von Klaus und Heinz Kinigadner.
Am 14. Oktober 1984 erlitt Hans Kinigadner beim österreichischen Meisterschaftslauf einen schweren Unfall, der seine aktive Rennfahrerkarriere beendete. Seitdem war er querschnittsgelähmt. Dem Motorsport blieb er verbunden und besuchte weiterhin Veranstaltungen im In- und Ausland.
So behalten wir diese wunderbaren Erinnerungen!

Die Familie Kinigadner aus Uderns im Zillertal ist seit mehreren Generationen im Motorsport aktiv. Die Brüder Hansi, Heinz und Klaus fuhren Motocross. Heinz wurde 1984 und 1985 auf KTM Motocross-Weltmeister in der 250-ccm-Klasse, dazu auch die beeindruckende Biographie. Klaus machte sich als dreifacher Supermoto Vizemeister einen Namen. Hannes Kinigadner, der Sohn von Heinz, war erfolgreicher Motocross-Fahrer und dazu auch noch Erzbergrodeo-Finisher.


Für mich sind Heinz Kinigadner und seine Familie mit Leib und Seele dem Motorrad- und Autosport verschrieben. Ich habe sie als Freunde kennen und schätzen gelernt, die auch nach schweren Schicksalsschlägen nach vorne schauen und mit ihren Aktivitäten die Motorsportwelt bis heute begeistern und positiv bewegen. Dafür stehen Namen und Ereignisse wie die ehemalige „Wilde Woche“ und die „Battle of Kings“ auf Ibiza, der jährliche Fullgas Day am 1. Mai und der Kini Motorpark in Spanien & Kini Bike World in Tirol
So habe ich auch Hansi Kinigadner erlebt: als Menschen, der immer wieder positive Impulse in die Familie Kinigadner eingebracht und diese eindrucksvolle Geschichte maßgeblich mitgeprägt hat.
Karl Katoch