Lettenbichler dominiert auch bei den Red Bull Romaniacs, Arbeitsgruppe konkretisiert sich und Planungen für 2027

KTM-Superstar Manuel Lettenbichler lässt bei den 23. Red Bull Romaniacs keine Zweifel: Mit über einer Stunde Vorsprung deklassiert der KTM-Werksfahrer die Weltelite in den Bergen von Sibiu, kassiert die maximalen 2.000 Punkte und baut seine Führung im Hard Enduro World Ranking auf 7.240 Zähler aus. Doch während der bayerische Ausnahmekönner auf der Strecke dominiert, wird beim Hard Enduro World Ranking hinter den Kulissen längst am nächsten Kapitel geschrieben und in allen Bereichen für 2027 optimiert.

Die 23. Ausgabe der legendären Red Bull Romaniacs ist Geschichte. Der KTM-Werksfahrer und Hard Enduro Dominator, der zuvor beim 30. Red Bull Erzbergrodeo zum 5. Mal in Folge triumphieren konnte, deklassierte die durchaus starke Konkurrenz in den Bergen rund um Sibiu. Wenn man nach Prolog und den 4 Offroad Renntagen mit über eine Stunde Vorsprung gewinnt, dann muss man diese deutlichen Worte wählen. Besonders am letzten Tag und schwierigsten Tag schenkte der Bayer aus Kiefersfelden dem Zweitplatzierten Bulgaren Teo Kabakchiev knapp 45 Minuten ein. Mit diesem Sieg sicherte sich Lettenbichler die Maximalpunktzahl von 2.000 Punkten - die Romaniacs sind ein Hard Enduro World Ranking Event der Klasse Supreme und nur in dieser Kategorie gibt es für den Sieg diese Anzahl an Punkten.

Lettenbichler auch in der Gesamtwertung mit deutlichem Vorsprung
Lettenbichler liegt in der Gesamtwertung nun mit 7.240 Punkten deutlich vor Kabakchiev (Sherco), der für seinen zweiten Platz bei den Romaniacs 1.600 Punkte erhielt. Der Abstand des Bulgaren auf Lettenbichler beträgt aktuell 1.710 Punkte. Der junge Brite Mitch Brightmore, der auf seiner GASGAS in Rumänien als Fünfter abschließen konnte, liegt 570 Punkte hinter Teo. Mario Román war in Rumänien nicht wie sonst in der Gold Klasse, sondern in der Adventure Ultimate Klasse unterwegs und konnte diese auf seiner CF-Moto am Ende vor Pol Tarrés (Yamaha) entscheiden. Somit ging der Spanier in der Hard Enduro World Ranking Wertung leer aus, da die Adventure Klassen nicht gewertet werden. Für DIE ZUKUNFT das Jahr 2027 allerdings bestehen bereits Überlegungen, im Hard Enduro World Ranking für die Adventure Klasse eine eigene Wertung einzuführen.

Erste Arbeitsgruppe nimmt Fahrt auf - Fahrer und Promoter reden mit
Dies wird eines der Themen sein, die in der Arbeitsgruppe mit den Vertretern der Fahrer, Manuel Lettenbichler und Cody Webb, besprochen werden. Diese erste Arbeitsgruppe hat zum Ziel, mit den Fahrern die derzeitige Entwicklung im ersten Jahr des Rankings zu bewerten und Vorschläge seitens der Fahrer für die Optimierung in der Zukunft zu sammeln. Wir freuen uns sehr, dass Matt Musgrove in dieser ersten Sitzung Nordamerika vertreten wird. Matt Musgrove ist der Series Director der AMA US Hard Enduro Series und einer der führenden Promoter von Offroad-Motorradrennen und Hillclimb in den Vereinigten Staaten.

Blick nach vorn: Strukturen und Partner für 2027
Nicht nur in der Arbeitsgruppe ist Betrieb. Hinter den Kulissen wird intensiv an optimierten Strukturen und Partnerschaften für 2027 gearbeitet. Karl Katoch und Martin Freinademetz, die Gründer und Masterminds vom Red Bull Erzbergrodeo und Red Bull Romaniacs, übertragen das gleiche Prinzip von Ihren weltweit führenden Events auch auf das Hard Enduro World Ranking: Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sorgt dafür, dass den Veränderungen und der Weiterentwicklung im Sport, in der Technik und im Fahrerlager Rechnung getragen wird und man das dem Hard Enduro World Ranking zugrunde liegende Konzept gemeinsam immer weiter optimiert, sodass es für die Fahrer, die Teams, die Events und die Partner aus der Industrie nachhaltig mehr Sinn macht und das volle Potential des Sports ausgenutzt wird.

Vergleichbarkeit als wertvolles Asset – national wie international
Im Ranking gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, nach Nationen zu filtern. Von dieser Funktion wird äußerst reger Gebrauch gemacht, wie die Statistiken nachweisen. Die Vergleichbarkeit im Ranking international, aber eben auch national ist in unserem Sport nur beim Hard Enduro World Ranking möglich. Ein wichtiges Asset nicht nur für den sportlichen Wert der Ergebnisse, sondern auch für den Nachweis gegenüber bestehenden und auch potentiellen Sponsoren. Nach 19 gewerteten Rennen sind nun insgesamt 2.167 Fahrer aus 59 Nationen im Hard Enduro World Ranking gelistet.

Nächster Halt: Forza Orza im hohen Norden
Mit dem Forza Orza in Schweden steht das nächste Event an. Neu für die meisten Fahrer, von denen auch die Top-Vertreter mit recht hohen Erwartungen dort im hohen Norden an den Start gehen. Wir weisen darauf hin, dass die Wertung der Ergebnisse vom Forza Orza für das Ranking auf die Top 20 beschränkt sein wird.

1,5 Millionen Follower – und stetig mehr
Die Reichweite auf Social Media liefert bereits den Nachweis der Attraktivität: Auf den Plattformen des Hard Enduro World Rankings und der Events der Gründungsväter Katoch und Freinademetz werden derzeit gut 1,5 Millionen Follower gezählt. Und es werden stetig mehr. Somit ist das Hard Enduro World Ranking bereits im ersten Jahr des Bestehens schon ein äußerst attraktiver Kanal in den sozialen Medien. Darauf baut man auf und entwickelt auch in diesem Bereich aktuell Konzepte, um nicht nur die Attraktivität, sondern auch die Reichweite weiter signifikant zu erhöhen.

Die nächsten Rennen im Hard Enduro World Ranking Kalender
Forza Orza in Schweden (20.-22. August 2026, Kategorie Premier)

Red Bull TKO / Tennessee Knockout in USA (28.-30. August 2026) -> Kategorie Masters

 

Hard Enduro World Ranking – Top 10 nach 19 Rennen:

Manuel Lettenbichler (D, KTM), 7240 Punkte

Teodor Kabakchiev (BG, Sherco), 5530

Mitch Brightmore (GB, GASGAS), 4960

Trystan Hart (CDN, KTM), 4260

Mario Roman (E, Rieju), 3884

James Moore (ZA, Beta), 3850

Matthew Green (ZA, KTM), 3248

Ashton Brightmore (GB, GASGAS), 3100

Lorenzo Gandola (I, Sherco), 2888

Thomas Scales (ZA, Beta), 2323

Das vollständige Ranking: 
enduroworldranking.com/season-ranking