Speedbrain- Dakar 2014



San Juan - Chilecito

563 km - 353 km Spezialtest


Eine gigantische Aufholjagd


Spätestens mit dieser Etappe hat die diesjährige Dakar richtig begonnen.
Auf der langen, bergigen Sonderprüfung, dem zweiten Teil der ersten Marathonetappe, galt es in schwierigem Gelände, das Material zu schonen und über die gesamte Distanz zu bringen.
Nach einem verschobenen Start am Morgen kämpften die Fahrer mit nachlassenden Reifen und extrem schwieriger Navigation.
Überhaupt war die zweiteilige Marathonetappe eine echte Materialprüfung in hartem, felsigem, 1200 km langem Endurogelände.
Hinzu kam die extrem schwierige Navigation.

Für das Kundensportteam von Speedbrain war es der bislang beste Tag.

Der Chilene Jeremias Israel Esquerre blies mit der Speedbrain 450 Rally zu einer fulminanten Aufholjagd und machte in der Gesamtwertung einen sensationellen Satz nach vorne.
Mit dem vierten Tagesrang schrammte er nur knapp am Podium vorbei und rangiert jetzt auf Rang 8 der Gesamtwertung.

Ebenfalls sehr gut lief der Tag für Juan Carlos Salvatierra.
Der Bolivianer schob sich vor auf Rang 23 in der Gesamtwertung.
Ebenfalls weitere Verbesserungen gab es auch für Pedro Oliveira und Paolo Ceci.


Jeremias Israel Esquerre: „Die letzten beiden Tage waren navigatorisch extrem anspruchsvoll. Ich war mir allerdings schon bei der Abfahrt gestern Morgen sicher, dass es gut laufen würde. Stück für Stück fand ich meinen Rhythmus und habe mich möglichst reifenschonend vorgearbeitet. Außer zwei kleinen Stürzen, die folgenlos blieben, lief es rund. Als ich mitbekam, dass ich gut liege, gab mir das einen echten Kick. Das Ergebnis heute ist eine super Motivation. Ich möchte mich auf diesem Weg auch einmal beim Team bedanken. Das Bike lief einfach perfekt und war ebenso perfekt vorbereitet.“


Boy Olieslagers, technischer Leiter: „Wenn ein Rallye-Fahrzeug solch eine extreme Distanz ohne echten Service aushält, ist das eine Bestätigung für die Qualität des Bikes und für die Vorbereitung. Wir haben auf technischer Seite alles getan, dass die Maschinen fehlerfrei laufen und haben alle vier gut ins Ziel bekommen. Das ist Lohn genug für die harte Arbeit.“


Vorläufiges Ergebnis 4. Etappe

1. Juan Pedrero Garcia (ESP, Sherco) 05:29:13 hrs
2. Francisco Lopez (CHL, KTM) +00:00:29
3. Marc Coma (ESP, KTM) +00:03:10
4. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +00:06:30
5. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +00:07:01
6. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:13:56
7. Paulo Goncalves (PRT, Honda) +00:18:38
8. Ivan Jakes (SVK, KTM) +00:19:30
9. Alain Duclos (FRA, Sherco) +00:23:13
10. Daniel Gouet (CHL, Honda) +00:24:38
21. Juan Carlos Salvatierra (BOL, Speedbrain) +00:54:04
31. Paolo Ceci (ITA, Speedbrain) +01:31:25
47. Pedro Oliveira (PRT, Speedbrain) +01:50:53


Vorläufiges Gesamtergebnis:

1. Joan Barreda (ESP, Honda) 15:39:53 hrs
2. Marc Coma (ESP, KTM) +00:03:10
3. Francisco Lopez (CHL, KTM) +00:05:12
4. Alain Duclos (FRA, Sherco) +00:25:55
5. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +00:29:38
6. Cyril Despres (FRA, Yamaha) +00:41:17
7. David Casteu (FRA, KTM) +00:42:17
8. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +00:46:33
9. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +00:49:14
10. Jakub Przygonski (POL, KTM) +00:54:52
23. Juan Carlos Salvatierra (BOL, Speedbrain) +02:50:49
30. Paolo Ceci (ITA, Speedbrain) +04:13:31
35. Pedro Oliveira (PRT, Speedbrain) +04:25:52
 
 

Publikation: Bastian Schöner