Erzbergrodeo: Helm-Panik umsonst

Die Gerüchteküche im Fahrerlager brodelt mal wieder heißer als ein überhitzter Zweitakter im Wasserleitungsgraben: Braucht man für den Berg aus Eisen jetzt zwingend die neue ECE 22.06 Helmnorm? Bevor ihr jetzt eure Sparschweine schlachtet und panisch zum Händler rennt, hat Karl Katoch das Visier hochgeklappt und für klare Sicht gesorgt.
 

Ausganspunkt



Regelwerk? Wir machen die Regeln!

Vergesst den Papierkrieg der großen Verbände. Das Red Bull Erzbergrodeo spielt nach seinen eigenen Gesetzen. Maßgeblich sind hier weder die starren Regelwerke der FIM noch der AMF, sondern einzig und allein die Teilnahmebedingungen des Erzbergrodeos. Wer am Start steht, unterliegt der allgemein gültigen Sturzhelmpflicht, und die ist am Berg aus Eisen erfreulich praxisnah gestaltet.

ECE 22.05 vs. 22.06: Was darf auf die Rübe?

Die wichtigste Nachricht für alle Rider: Es gibt keine zwingende Bindung an die neue ECE-Version 22.06! Wer also noch seinen treuen Deckel mit der 22.05-Zulassung im Schrank hat, darf diesen auch weiterhin im Steinbruch einweihen.

Es muss ein geeigneter, nach einschlägigen Normen geprüfter Sturzhelm sein.
Das Teil muss im Fachhandel erhältlich sein – oder zumindest mal erhältlich gewesen sein.
Ergänzend wird die österreichische StVO herangezogen, die schlicht eine „geeignete Schutzhelmpflicht“ vorsieht.

Kein Stress am Check-In

Karl Katoch bringt es auf den Punkt: Der Berg unterliegt nicht der FIM-Regelung. Wer also fachliche Auskünfte braucht oder doch eine neue Schale sucht, sollte sich nicht bei den Paragraphenreitern melden, sondern beim Fachhandel. Johannes Reiberger von Xajo.com steht euch da gerne mit Rat und Tat zur Seite, falls ihr wissen wollt, was eure Rübe im Ernstfall wirklich zusammenhält.

Fazit: Behaltet euren Helm auf, konzentriert euch auf das Training und spart euch das Geld lieber für neue Reifen oder das erste kühle Bier nach dem Prolog. Wir sehen uns am Berg!


Beratung: www.xajo.com