“Weder ich noch mein Crew-Chief Alex Linortner kennen die Strecke aus der Vergangenheit, dementsprechend haben wir auch keine Anhaltspunkte für das Wochenende, was echt eine Herausforderung darstellt“, blickte der 21-Jährige auf die anstehenden Rennen voraus. Wichtig wird für den Oberösterreicher deshalb das erste Training.
“Wir wollen uns weiterentwickeln und deswegen wird jede Minute auf der Strecke wichtig für mich. Schon bei unseren ersten Wochenenden in Portimao und zuletzt in Assen stand die Entwicklung vom Freitag bis auf den Sonntag im Vordergrund, wo wir jeden Tag einen Schritt nach vorne gemacht haben. Das ist jetzt auf einer völlig neuen Strecke für uns auch wichtig“, erklärte er.
Stück für Stück will er sich in der stark besetzten WM-Serie nach vorne bringen. Jene Teams und Fahrer, die im Vorjahr schon in der Weltmeisterschaft den Kurs kennengelernt haben, sind dadurch stark im Vorteil. “Aktuell schauen wir aber auf uns und unseren Fortschritt. Es war ein großer Sprung für mich, aber auch für das Team mit dem Einstieg in die WM heuer. Nun heißt es sich weiter zu etablieren“, meinte Kofler.
Nachdem am Freitag nur ein Freies Training vor der Superpole angesetzt ist, muss er den neuen Kurs schnell lernen, ehe schon um die Startaufstellung für die beiden Rennen am Samstag und am Sonntag gekämpft wird. “Es wartet das vielleicht härteste Wochenende des Jahres auf mich, aber ich bin sehr positiv und freue mich auf meinen Einsatz“, so der junge Österreicher, der in den letzten beiden Jahre die Internationale Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM) auf Yamaha mit dem Team Motorsport Kofler gewinnen konnte.
Quelle: Kofler
MR/DA