Der steirische Motocross-Fahrer Michael Kratzer erlebte in Schwanenstadt ein perfektes Rennwochenende. Der 32-jährige Honda-Pilot überzeugte sowohl in der Classic-Europameisterschaft am Samstag als auch in der MX Open Staatsmeisterschaft am Sonntag mit starken Leistungen. Durch den Doppelsieg in der MX OPEN ÖM eroberte der Rosenberger Motors Fahrer die Gesamtführung in der Meisterschaft zurück.
Bereits am Samstag stellte Michael Kratzer in der Classic-Europameisterschaft sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Auf einer Honda Baujahr 1996 gewann der Baierdorfer die 250ccm-Klasse und sicherte sich damit einen weiteren internationalen Erfolg.
Am Sonntag richtete sich der Fokus dann auf die große Klasse der österreichischen Motocross-Staatsmeisterschaft, die MX Open. Schon im Qualifying zeigte Kratzer seine starke Form und sicherte sich mit nur 0,5 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position die zweitschnellste Zeit.
Im ersten Endlauf zur MX OPEN ÖM gelang dem Honda-Piloten ein perfekter Start. Der Steirer hatte Hole Shot und dominierte von Beginn an: „Ich hatte einen perfekten Start und und konnte dann Runde für Runde meinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen“, erzählt Michael Kratzer, der mit einer souveränen Vorstellung das Rennen gewann.
Auch im zweiten Rennen bewies der Steirer Kampfgeist. Der Start verlief diesmal nicht optimal, dennoch arbeitete sich Kratzer rasch auf Rang zwei nach vorne. Mit konstant hohem Tempo gelang es ihm den Druck auf den Führenden zu erhöhen, und setzte schließlich das entscheidende Überholmanöver und gewann auch den zweiten Lauf des Tages.
Mit den beiden Laufsiegen sicherte sich Michael Kratzer nicht nur den Tagessieg in Schwanenstadt, sondern holte sich auch die Gesamtführung in der österreichischen Motocross-Staatsmeisterschaft zurück.
„Es war ein richtig cooles Wochenende. Die Veranstaltung war perfekt organisiert, die Streckenposten haben perfekt zusammengearbeitet und auch der Veranstalter war äußerst bemüht“, so der Rosenberger Motors Pilot nach diesem erfolgreichen Rennwochenende in Oberösterreich.
Quelle: Michael Kratzer
MR/AL