Supersport WM: P6 für Öttl in Estoril

Für Philipp Öttl vom Team Feel Racing World SSP war es der achte Start auf dem ehemaligen Grand Prix Kurs und eine Verbesserung zum Vorjahr.

Öttl hart am Gas

 

Der vorletzte Lauf zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Estoril statt. Die 4,3 Kilometer lange Strecke von Estoril liegt 30 Kilometer von der Hauptstadt Lissabon entfernt. Für Philipp Öttl vom Team Feel Racing World SSP war es der achte Start auf dem ehemaligen Grand Prix Kurs. Im Vorjahr erreichte der einzige Deutsche WM Teilnehmer in den Rennen einen Zweiten und Vierten Platz. An allen drei Veranstaltungstagen war das Wetter spätsommerlich schön. 

Philipp startete im Freien Training mit Rang drei als bester Ducati Fahrer stark ins Wochenende. Im Qualifying lief es dagegen nicht optimal. Trotz geringen Rückstand von einer halben Sekunde, erreichte Philipp nur den 15. Startplatz für Samstagsrennen. Die ersten 20 trennten nur 0,6 Sekunden. Philipp startete zunächst gut ins erste Rennen und beendete die erste Runde auf Rang 13. In den folgenden zwei Runden verlor er drei Positionen, doch dann kämpfte sich der Ainringer noch bis auf den guten zehnten Platz nach vorne. Der Abstand zum Führenden betrug das ganze Rennen über vier Sekunden. Die Top15 überquerten innerhalb von 10 Sekunden die Ziellinie. 

Das Sonntagsrennen musste Philipp vom 17. Startplatz aufnehmen. Der Ducati Fahrer startete perfekt und schloss die Startrunde auf der elften Position ab. Leichter Nieselregen erschwerte die Bedingungen. Philipp nutzte seine Erfahrung und war bei Rennhalbzeit bereits siebter. Dann musste das Rennen wegen einer Ölspur unterbrochen werden. 

Der Neustart erfolgte über sechs Runden. In der vorletzten Runde übernahm Philipp den vierten Rang. Im Endspurt wurde er nach außen gedrängt und dabei verlor er zwei Plätze. Dennoch konnte er mit dem sechsten Platz zufrieden sein. Immerhin machte er elf Positionen gut. 

Bereits kommendes Wochenende geht es mit dem finalen Rennen in Jerez de la Frontera weiter. Dort hat er die Möglichkeit seinen achten Gesamtrang noch zu verbessern.

Philipp Öttl zu den Rennen in Estoril: „Wir starteten mit Platz drei im Freien Training sehr gut ins Wochenende. In der Superpole bin nicht in den erforderlichen Rhythmus gekommen und meine Ducati gab mir nicht das Vertrauen vom Vormittag. Für das erste Rennen haben wir nochmals einige Anpassungen gemacht, welche positiv waren. Dennoch war es für mich nicht möglich, vom 15. Startplatz entscheidend nach vorne zu kommen. Bei der Leistungsdichte ist es schwierig viele Plätze gut zu machen. Am Sonntag lief es deutlich besser. Ich hatte sehr gute Starts und konnte bereits in der Startrunde entscheidende Positionen gut machen. Die schwierigen Bedingungen kamen mir entgegen. Dennoch wäre in beiden Rennen etwas mehr möglich gewesen. Das will ich kommendes Wochenende in Jerez in Jerez umsetzen.“  


Quelle: Öttl
MR/DA