Nach acht Trainingstagen auf vier verschiedenen Strecken war der 29-jährige gut vorbereitet, um die Testarbeit aufzunehmen. Leider spielte an den beiden Tagen das Wetter nicht mit. Nur am zweiten Tag nachmittgas war die Grand Prix Strecke in Andalusien halbwegs trocken. Am ersten Tag regnete es durchgehend. Vormittags half Philipp noch beim Ducati Superbike Werksteam aus und machte Funktionstest. Als er am Nachmittag seine neue Ducati Panigale V2 probierte, regnete es sehr stark. So konnte man keine verwertbaren Ergebnisse erreichen. Erst am zweiten Tag nachmittags, konnte man mit Slicks ausrücken. Philipp war mit 54 Runden der fleißigste Fahrer. Sein Team probierte einige Einstellungen an der Elektronik und Kupplung. Doch um alles zu testen, waren die zwei Stunden im trockenen viel zu wenig. Von allen anwesenden WM Teilnehmern fuhr der Ainringer die schnellste Zeit. Kommende Woche geht es mit einen weiteren Zweitagestest in Portimao weiter. Bleibt zu hoffen, dass es an der Algarve Küste nicht regnet.
„Ich habe mich sehr darauf gefreut wieder mit meinem Team zu arbeiten. Meine Motivation nach dem vielen Wintertraining wieder mit dem Rennmotorrad zu fahren war sehr hoch. Leider hat uns das Wetter kaum Möglichkeit gegeben an der Abstimmung und den Neuerungen zu arbeiten. Mein Team hat über den Winter sehr viel an allen Details gearbeitet, um die Ducati Panigale V2 auf ein noch höheres Niveau zu bringen. Doch um das Optimum daraus zu erzielen, brauchen wir mehr Runden. Dennoch war ich zufrieden was wir in der kurzen Zeit erreicht haben. Auch die Rundenzeit und die Konstanz war unter den Streckenbedingungen ordentlich. Schön waren auch die Runden mit dem Ducati Superbike aus dem Werksteam, dass ich an den beiden Tagen fahren durfte. Eine weitere gute Erfahrung. Nun hoffen wir auf besseres Wetter in Portimao.“