Das Credo der Community: „E-Bikes machen keinen Spaß.“
Doch dann kam ein spanisches Unternehmen namens Stark Future aus der Nähe von Barcelona und hat das „Elektro-Trauma“ der Branche einfach mal mit 80 PS pulverisiert.
Der spanische Torero unter den Stromern
Stark Future zeigt gerade, dass man nicht unbedingt Benzin im Blut haben muss, um ordentlich Staub aufzuwirbeln. Ihr Erfolgsrezept? Sie bauen keine „vernünftigen“ Pendler-Roller, sondern echte Dreckschleudern (im übertragenen Sinne) wie die Varg MX und die Varg EX.
Warum die Dinger weggehen wie warme Tapas? Hier ist der Vergleich:
Das Ergebnis: Stark hält bereits 3 % des weltweiten Offroad-Marktes. Das klingt nach wenig? Von wegen! Das Wachstum liegt bei fast 100 % in den letzten Monaten. Für 2025 peilen sie einen Umsatz von 115 Millionen Euro an. Offenbar finden Fahrer es doch ganz geil, wenn das einzige Geräusch beim Sprung das eigene Jubeln (oder Angstschreien) ist.
Die Investoren werfen mittlerweile mit Geld um sich wie mit Konfetti. Kürzlich flossen weitere 40 Millionen Euro aufs Konto – sogar die Europäische Investitionsbank hat ihr Portemonnaie gezückt.
Anton Wass, der CEO und Mastermind hinter dem Projekt, ist so euphorisch, dass er die Physik fast neu schreiben will. Seine Theorie ist simpel:
„Biete den Leuten ein E-Bike an, das die Benziner einfach gnadenlos versägt, und zack – sie steigen um.“
Bisher scheint sein Plan aufzugehen. Doch Stark Future hat noch nicht genug. Nach der Schlammschlacht im Gelände bereiten sie jetzt den Angriff auf den Asphalt vor. Sie wollen elektrische Straßenmotorräder bauen. Das ist ein bisschen so, als würde man sich nach einem gewonnenen Kneipenkampf direkt beim Schwergewichtsboxen anmelden – die Konkurrenz ist riesig, aber die Spanier haben das Momentum auf ihrer Seite.