Beim DIMOCO Aspang Race 2026 hat Matthias Raab (Startnummer 7091) etwas gezeigt, das im Hard‑Enduro‑Kopfkino lange als „geht nicht“ galt: Zwei Stunden volles Rennen auf einer rein elektrischen Stark Varg – ohne Akkuwechsel.
0% am Ziel – und trotzdem durch
Das wirklich Starke an Raabs Auftritt war nicht nur die Wahl des E‑Bikes, sondern wie er es gefahren ist. Über vier Runden hinweg hat er seine Leistungsstufen so präzise dosiert, dass er mit exakt 0% Restakku über die Ziellinie gerollt ist. Mehr ausreizen ging an diesem Tag nicht – das war die ultimative Punktlandung mit dem allerletzten bisschen Energie.
So fuhr sich die Stark Varg in Aspang
Aspang ist bekannt für brutale Passagen, tiefen Boden und Strecken, die einem alles abverlangen. Genau dort zeigt Raabs Durchgang: Eine Stark Varg kann auch unter echten Rennbedingungen konstant funktionieren, wenn man die Power clever über die Distanz verteilt. Die Zeiten sprechen für sich:
Runde 1: 35:35,53
Runde 2: 31:51,83
Runde 3: 32:48,26
Runde 4: 34:14,14 (Zieleinlauf bei 0%)
Besonders die zweite und dritte Runde zeigen, dass auch mit E‑Power im saftigen, kraftraubenden Boden konstante Runden möglich sind – ohne dass am Ende der Saft ausgeht, solange man ihn intelligent einteilt.
Warum diese Story richtig wichtig ist
Elektro‑Enduros sind gerade ein Riesenthema im Rennsport und werden heiß diskutiert. Raabs Finish mit 0% Akku beim DIMOCO Aspang Race 2026 ist mehr als nur eine persönliche Leistung: Es ist ein klares Signal, dass E‑Motorräder im harten Enduro‑Alltag und im Rennbetrieb angekommen sind – und dass die Zukunft des Sports auch elektrisch funktioniert.
Quelle: Matthias Raab
MR/DA