EURO MOTO Assen: Starke Pace von Rammerstorfer

In Oschersleben führte die EURO MOTO ihren fünften Saisonstopp auf dem legendären TT Circuit Assen in den Niederlanden - neben Hitze, Regen und ständig wechselnden Streckenverhältnissen wartete einmal mehr ein außergewöhnlich stark besetztes internationales Fahrerfeld.

Rammerstorfer

 

Nach dem Rennwochenende in Oschersleben führte die EURO MOTO ihren fünften Saisonstopp auf dem legendären TT Circuit Assen in den Niederlanden. Die traditionsreiche Grand Prix Strecke, auch als "Cathedral of Speed" bekannt, zählt zu den bekanntesten Motorradrennstrecken der Welt und stellte Fahrer und Teams mit wechselnden Wetterbedingungen erneut vor große Herausforderungen.


Neben Hitze, Regen und ständig wechselnden Streckenverhältnissen wartete einmal mehr ein außergewöhnlich stark besetztes internationales Fahrerfeld. Mit Gaststarter Jeffrey Buis, zweifachem Supersport-300-Weltmeister und aktuellem Sportbike-WM-Fahrer, sowie zahlreichen etablierten Spitzenpiloten, bot Assen erneut Motorsport auf höchstem europäischem Niveau.
Trainings/Qualifying P9


Luis und das Team Freudenberg wollten von Beginn an ein starkes Rennwochenende abliefern. Besonders auf nasser Strecke fühlte sich Luis sofort wohl und zeigte bereits in den Trainings eine gute Performance.

Im ersten Qualifying fehlte weniger als eine Sekunde auf die Pole Position, ein eindrucksvoller Beleg für die enorme Leistungsdichte der EURO MOTO Sportbike-Klasse. Im zweiten, regennassen Qualifying setzte Luis sogar die Bestzeit und unterstrich damit eindrucksvoll sein Potenzial unter schwierigen Bedingungen.

Für eine Verbesserung der Startposition reichte dies aufgrund der kombinierten Wertung zwar nicht mehr, dennoch nahm das Team viele positive Erkenntnisse für die Rennen mit. Die Entwicklung stimmte und zeigte, dass Luis erneut das Tempo der Spitzengruppe mitgehen konnte.
 

Rennen 1 - P17

Luis kam gut ins Rennen und konnte das Tempo der vor ihm fahrenden Gruppe mitgehen. Über weite Strecken entwickelte sich ein intensiver Kampf im dicht besetzten Fahrerfeld, in dem jede Position hart umkämpft war.

Beim Versuch, weitere Plätze gutzumachen, kam es in einer unübersichtlichen Situation zu einer Kollision mit einem Konkurrenten.

Beide Fahrer konnten das Rennen glücklicherweise fortsetzen, verloren jedoch viel Zeit und wichtige Positionen. Obwohl Luis anschließend erneut konkurrenzfähige Rundenzeiten fuhr, war der Rückstand auf die Spitzengruppe nicht mehr aufzuholen.

Rang 17 entsprach daher keineswegs dem gezeigten Speed. Nach dem Rennen sprach die Rennleitung zudem zwei Long-Lap-Penalties für den zweiten Lauf aus.


Rennen 2 - P 13

Auch im zweiten Rennen gelang Luis ein guter Start. Durch die beiden Long-Lap-Penalties musste er jedoch früh wertvolle Zeit einbüßen und fiel im stark umkämpften Fahrerfeld deutlich zurück.

Davon ließ er sich jedoch nicht entmutigen. Mit konstant schnellen Rundenzeiten arbeitete sich Luis wieder nach vorne und fuhr Zeiten, die sich auf dem Niveau der Top5 bewegten.

Doch in einer Klasse, in der nahezu alle Fahrer auf höchstem Niveau unterwegs sind, ist verlorene Zeit nur schwer wieder aufzuholen. Am Ende überquerte Luis die Ziellinie auf Rang 13.
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Resümee: Die Richtung stimmt

Das Rennwochenende in Assen zeigte erneut, wie eng und hochklassig die EURO MOTO Sportbike mittlerweile besetzt ist.

Die Rundenzeiten liegen wieder näher an der Spitze und bestätigten eindrucksvoll die kontinuierliche Entwicklung von Luis und dem gesamten Team Freudenberg.

Auch wenn die Ergebnisse nicht vollständig widerspiegelten, welches Potenzial an diesem Wochenende vorhanden war, überwiegen die positiven Erkenntnisse. Die Geschwindigkeit stimmt, das Vertrauen ins Motorrad wächst weiter und die Zusammenarbeit innerhalb des Teams funktioniert hervorragend.

Mit diesen Eindrücken richtet sich der Blick nun auf den Nürburgring, eine Strecke, auf der Luis im vergangenen Jahr sehr erfolgreich unterwegs war und auf der erneut vieles möglich scheint.


Quelle: Rammerstorfer
MR/DA