Die in die Natur eingebettete Rennstrecke zählt seit Jahren zu den Fixpunkten der österreichischen Enduro-Szene und bot auch diesmal alles, was das Offroad-Herz begehrt. Schnelle Motocross-Passagen, anspruchsvolle Waldstücke, natürliche Geländehindernisse, Holzlieferwege sowie den spektakulären Enduro-Cross-Parcours, der Fahrer und Zuschauer gleichermaßen begeisterte.
Ein besonderes Highlight war einmal mehr der Sprung über die Rubner-Holzbau-Rampe, der für spektakuläre Szenen sorgte.
Mitten im Geschehen: Unser TEAM GASGAS WALZER Pilot Tristan Schabernig aus dem steirischen Murtal.
Der GASGAS EC 350F Pilot nutzte die Veranstaltung als ideale Vorbereitung auf die kommenden Läufe zur Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft und zeigte dabei über das gesamte Wochenende hinweg eine beeindruckende Leistung.
Bereits am Samstag stellte Tristan in der stark besetzten E2-Klasse seine Klasse unter Beweis.
Nach einem hervorragenden Start reihte er sich unmittelbar hinter Maxi Zach auf dem zweiten Rang ein.
Während sein Konkurrent an der Spitze ein hohes Anfangstempo anschlug, musste Tristan zunächst mit krampfenden Unterarmen kämpfen und fand nicht sofort seinen gewohnten Rhythmus.
Doch genau in solchen Situationen zeigt sich der Ehrgeiz eines Rennfahrers.
Anstatt unnötige Risiken einzugehen, konzentrierte sich der GASGAS-Pilot auf einen kontrollierten Rennaufbau, fand zunehmend in seinen Flow und etablierte sich souverän auf dem zweiten Rang.
Mit klarem Vorsprung auf den drittplatzierten Verfolger brachte Tristan diesen Podestplatz schließlich sicher ins Ziel und legte damit den Grundstein für ein erfolgreiches Rennwochenende.
Doch damit war der Arbeitstag noch lange nicht beendet.
Unmittelbar nach dem Einzelrennen stand bereits das Teamrennen auf dem Programm.
Gemeinsam mit seinem Kumpel Dominic Spendl bildete Tristan ein schlagkräftiges Duo.
Den Start übernahm Tristan und setzte auch dort ein erstes Ausrufezeichen.
Nach wenigen Kurven konnte er sich bereits auf den zweiten Rang vorarbeiten und übergab das Motorrad nach seinem Stint in aussichtsreicher Position an seinen Teamkollegen.
Die Strategie sah einen Fahrerwechsel alle zwei Runden vor und funktionierte grundsätzlich hervorragend.
Trotz einiger kleiner Rückschläge – darunter eine abgesprungene Kette – kämpfte sich das Duo durch die Renndistanz und erreichte am Ende den starken vierten Gesamtrang im Teambewerb.
Während viele Fahrer nach einem langen Renntag bereits mit den Kräften haushalten müssen, scheint Tristan Schabernig am zweiten Tag regelmäßig noch einmal zulegen zu können. Genau dieses Bild zeigte sich auch am Sonntag.
Erneut gelang dem Walzer-Piloten ein perfekter Start in der E2-Klasse. Von Beginn an etablierte er sich in der Spitzengruppe und übernahm bereits früh die Führung.Anschließend kontrollierte Schabernig das Rennen nach souverän.
Mit sauberem Fahrstil, präziser Linienwahl und hoher Konstanz setzte er sich kontinuierlich vom restlichen Feld ab. Dabei wirkte seine Fahrt nahezu mühelos. Während hinter ihm um Positionen gekämpft wurde, fuhr der GASGAS-Pilot sein eigenes Rennen und verwaltete seinen Vorsprung mit beeindruckender Souveränität.
Der verdiente Lohn: Der Tagessieg in der E2-Klasse mit komfortablem Vorsprung auf die Konkurrenz.
Doch auch nach diesem Erfolg war das Wochenende für ihn noch nicht beendet. Im anschließenden Teamrennen sprang er kurzfristig für den verhinderten Roli Schweiger ein und bildete gemeinsam mit Christian Öffl eine neue Fahrerpaarung.
Erneut übernahm Tristan den Start und brachte das Team sofort in eine hervorragende Ausgangslage. Nach einem starken ersten Stint übergab er auf Rang zwei liegend an seinen Teamkollegen.
Im weiteren Rennverlauf wechselten sich beide Fahrer mehrfach ab und behaupteten sich konstant im Spitzenfeld.
Nach einer kämpferisch starken Leistung durfte sich das Duo am Ende über den dritten Platz in der Teamwertung freuen.
Entsprechend zufrieden fiel auch das Fazit des GASGAS-Piloten aus:
„Das Rennwochenende war für mich ein perfektes Training für die kommenden ÖM-Läufe. Am Samstag habe ich zunächst etwas gebraucht, um in meinen Rhythmus zu finden, konnte aber trotzdem einen sicheren zweiten Platz holen.
Am Sonntag ist es dann richtig gut gelaufen. Ich konnte früh die Führung übernehmen und mein Rennen kontrolliert durchziehen.
Auch die beiden Teamrennen haben großen Spaß gemacht. Insgesamt hat einfach alles gepasst.“
Mit einem Sieg, einem zweiten Platz sowie weiteren starken Teamresultaten bewies Tristan Schabernig eindrucksvoll, dass er für die bevorstehenden Herausforderungen der Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft bestens gerüstet ist.