Stefan Bradl kritisiert: "Keine WIngs und Gimmicks mehr." Hat er es auf Ducati abgesehen?

Der Fahrer, der auf unbestimmte Zeit den Platz von Marc Marquez einnehmen soll, meldete sich zu Wort.

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Stefan Bradl kritisiert die Neuerungen

Stefan Bradl, der Honda-Tester, der nach einer weiteren Operation von Marc Marquez auf unbestimmte Zeit zum offiziellen Fahrer befördert wurde, erhob seine Stimme und stimmte in den Chor derer ein, die wie der Spanier die Wings angriffen: "Es reicht, so schnell wie möglich. Denn der Sport entwickelt sich mehr und mehr in Richtung Formel 1".

"Die Hersteller werden auf jeden Fall bei den MSMA-Treffen darüber sprechen und nach einer guten Lösung für den Sport suchen. Aber man kann diese Vorrichtungen und Flügel nicht auf einmal von der Ducati abnehmen, denn sie waren wirklich geniale Erfindungen und machten die Motorräder schneller. Aber sie sind nicht gut für den Sport. Wenn ich als Fahrer sehe, wie sie auf der Zielgeraden in Mugello mit fast 365 km/h fahren, muss man den Sicherheitsfaktor im Auge behalten.

"Das ganze MotoGP-Geschäft ist kein Kinderspiel, sowohl als Testfahrer als auch als Stammfahrer", fügte er über die Zukunft hinzu.

Foto: Stefan Bradl FB