“Es war wirklich zum Vergessen“, bilanzierte Kofler kurz und bündig nach dem zweiten Rennen, welches er auf Rang 27 beendete. Zwei Longlap-Strafrunden sorgten für einen einsamen zweiten Lauf, nachdem er im ersten Rennen am Samstag schon in Kurve zwei nach einer Kollision mit dem Meisterschaftsführenden Jaume Masia früh ausschied.
Die Rennkommissäre fanden im Österreicher den Schuldigen im Startunfall, weshalb auch das zweite Rennen schon vor dem Start mehr oder weniger gelaufen war. “Ich bin danach hinten gefahren, schaffte den Anschluss nicht mehr und habe halt versucht so gut es ging Erfahrung zu sammeln“, meinte Kofler.
“Ich bin in die Weltmeisterschaft gekommen, um mich weiterzuentwickeln als Fahrer und dazu gehören halt auch solche Erfahrungen. Wir stecken jetzt sicher nicht den Kopf in den Sand und bleiben sogar noch einen Tag länger in Ungarn, testen am Montag noch“, so der junge Österreicher, auf den in Most in zwei Wochen in der Tschechischen Republik die nächsten Rennen warten.
Quelle: Peter Maurer
MR/AL