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Das leiwande Österreich. MotorradmagazinStürzen ist Schande

Manuel Jestl bester Österreicher beim Hell's Gate 2018

Motorradreporter - 12.02.2018 Sport

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Rennbericht: Am Donnerstag Abend um ca. 21:30 von der Arbeit heimgekommen, Motorrad und die restlichen Sachen eingepackt und ab zum Hell's Gate.

Freitag um 07:30 dort angekommen gings auch gleich zur Streckenbesichtigung mit einigen Fahrerkollegen und anschließend zur Anmeldung sowie der Technischen Abnahme um das Bike in den Parc Ferme für das bereits am Abend zu absolvierende Rennen bereit zu stellen. Pünktlich um 19:00 Uhr wurde in verkehrter Reihenfolge gestartet wo ich mit Startnr. 9 dann erst gegen Ende des Rennens an die Reihe kam und somit auch mit Wartezeiten rechnen musste da einige andere Fahrer teilweise die Strecke noch blockierten. Mit ein paar kleinen Pazern in der Dunkelheit landete ich schlussendlich auf den 26. Platz.

 

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Anschließend musste man das Bike wieder in den Parc Ferme stellen für den nächsten und eigentlichen Renntag.

 

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Am Samstag um 07:00 Uhr war dann wieder Start und für jeden Fahrer waren die Zeiten vorgegeben die einzuhalten galten, oder man kassierte Strafminuten wenn man zu früh also früher als 1 Min vorher oder zu Spät zum Start kam.
Also schnell zum PAarc Ferme das Bike holen und ab zum Start.

Es galt 3 Runden zu fahren mit je einer Sonderprüfung und im Anschluss nochmals eine extra Runde der Sonderprüfung, wo ich trotz kleiner Fehler recht gut dabei war und mich somit mit den Plätzen 24. 20. & 32 auf den 27. Platz für's Hauptrennen am Nachmittag Qualifizieren konnte. 

Nun war ca. eine dreivirtelstunde Zeit das Bike bereit für's Abendrennen zu machen und wiederum in den Parc Ferme zu stellen. Um 15:45 durfte man das Bike holen, um zum Le Mans Start zu fahren wo pünktlich um 16:00 gestartet wurde. Am Start recht gut weckgekommen bemerkte ich gleich das bei der Kupplung etwas nicht stimmt, was ich dann am ersten Steinfeld auch schon zu spüren bekam weil sich das Bike so gut wie selbständig machte und weiterfahren keinen Sinn mehr gemacht hätte. Ich drehte dann um, um in den Paddock zu fahren die Kupplung zu reparieren.

Ging dann wieder ins Rennen mit fast einer Runde Rückstand auf die anderen Fahrer und musste natürlich alles nochmal von Anfang an fahren, kam dann aber recht gut in Fahrt und konnte noch insgesamt 2 Runden fahren bevor um 18:00 das Renne gestoppt wurde und um 19:00 nur noch die besten 10 Fahrer das Finale bestreiten durften. Alles in allem bin ich trotz der sehr kreativen Veranstaltungsform der Italiener das einem die Vorbereitung auf das Rennen nicht gerade einfacher macht mit meinen 23. Platz (Inofizielles Ergebins) in der Weltspitze des Hardenduro's als bester Österreicher in diesem Rennen sehr zufrieden.

 

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Presseservice Jestl

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