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Testbericht: Raptor Titan Fussrasten

Dieter Rudolf - 10.07.2017 Markt

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Dieter Rudolf nahm die neuen Raptor Titan Fussrasten genau unter die Lupe und überprüfte ob sie auch halten was sie versprechen.

 

Einleitung:

Zuerst möchte ich mich sehr herzlich bei der Firma Diller Powerparts bedanken, dass sie mir für diesen Test ein Paar Fussrasten zur Verfügung gestellt haben. Für all jene, denen die Firma bis Dato noch kein Begriff war ,möchte ich diese kurz vorstellen. Diller Powerparts ist in Deutschland einer „der“ Ansprechpartner für Motorcross Bekleidungen, Ausrüstung, Bike Dekore, Zubehör und vieles mehr. Also jeder der auf Topmarken und Qualität wie Alpinestars, Fly, Fox Racing, Gaerne, Leatt, Renthal, Raptor oder Sidi schwört und zudem auch noch mit dem gewissen „Stylefaktor“ punkten will, ist bei dieser Firma genau richtig. Kompetente Beratung und Kundenzufriedenheit steht an oberster Stelle.

 

Nun aber zum Hauptthema, den neuen Raptor Fussrasten.

Voller Vorfreude habe ich das Paket, nach kurzer Wartezeit, in Empfang genommen. Gleich beim Übernehmen des Kartons fiel mir das geringe Gewicht der Rasten auf. Ja schon klar sind ja aus Titan!

Allerdings wird jeder der mit dem Material nicht so vertraut ist, beim ersten Anheben verwundert sein, denn die Fussrasten sind extrem massiv ausgeführt und wiegen gerade mal 410 g pro Set. Mit einer Breite von 57mm sind sie doch deutlich breiter als die Originalen KTM Fussrasten und sorgen dadurch natürlich für einen besseren Stand. Ein weiterer Pluspunkt ist die geniale Optik.

 

Welcher Fahrer steht nicht auf handgeschweißte Titanrasten, bei denen alle Schweißnähte und Anlauffarben vom Schweißen sichtbar sind. Die insgesamt 24 spitzen Zähne sorgen auch bei schlammigsten Bedingungen für den perfekten Halt und machen ein Abrutschen so gut wie unmöglich. Es kann zwischen zwei Versionen gewählt werden. Zum ersten die Standard Version, die von der Position gleich wie die Serienrasten sind oder aber die Spezial Version, die um 5mm nach hinten und unten versetzt sind. Top Fahrer wie Jonny Walker schwören auf die 5mm Unterschied, deswegen habe auch ich mich für diese Version entschieden.

Die Montage ist denkbar einfach und so waren sie im Handumdrehen montiert. Der absolute Härtetest zwischen den Standardrasten und den Titanrasten erfolgte beim Erzbergrodeo. Lange Rede kurzer Sinn, ich denke ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

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Übersicht:

Vorteile:
- leichter
- Massiver
- Stabiler (Titan ist 3 x härter als Edelstahl und 6 x härter als Aluminium)
- breiter
- besserer halt
- stylischer
 
Nachteile:
- maximal der Preis (jedoch weiß man, Qualität hat seinen Preis)

 

Mein Resümee:

Die Fußrasten sind wirklich unverwüstlich. Auch nach 2 Stunden in "Carls Diner", mit zahlreichen Steinkontakten, sehen sie bis auf kleinere Kratzer aus wie neu, was man von den Standard KTM Rasten nicht ganz behaupten kann. Die 5mm Versatz sind auf jeden Fall spürbar  und ich habe das Gefühl ein kleinwenig mehr Traktion aufbauen zu können. Ich würde mir die Rasten auf jeden Fall wieder bestellen, da ich wirklich begeistert bin von der Hammer-Optik und der super Qualität!

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Links:

Verkauf:
https://www.diller-powerparts.de/

Hersteller:
http://www.raptortitanium.com/

 

 

Publikation:
Dieter Rudolf
Foto: MR, Hersteller